Kompositionen

Zu allen Kompositionen können Sie gerne ausführliches Informationsmaterial mit Werkeinführung, Noten und Aufnahmen erhalten. Außerdem können Sie die Werke kommentiert im Internet hören (siehe Hörbeispiele).

Ich freue mich über Ihr Interesse und über mögliche Aufführungen.


Trio für Violine, Viola und Klavier (Herbst 2010)

Atonales Trio in fünfsätziger symphonischer Anlage über Motive aus dem Buch Jona,
mit Variationen über ein Thema aus „Moses und Aron“ von A. Schoenberg.

Aufführungsdauer 40 Minuten

Uraufführung am 2. Advent 2011 (mit Sprechchor)
 in der Sophia-Kirche Frankfurt mit Angelika Boller, Andrea Traxler und Ralph Nickles.

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Markus-Passion (2009)




für vierstimmigen Chor, Solistenquartett und Orgel über die Abendmahlshymne des Novalis.

Uraufführung am 28. März 2010, Wiederholung 2011
 in der Sophia-Kirche Frankfurt.
Zweite Aufführung am 02. April 2010 
in der Auferstehungskirche Traunstein 
(Leitung: Ulrike Ruf).

Aufführungsdauer 60-65 Minuten

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2010 in Traunstein

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Sonate für Klavier (2009)

Der Sonate liegt als inhaltliches Motiv der Ausgleich zwischen Ruhe und Bewegung, Innerlichkeit und Äußerlichkeit zugrunde, wobei dieses Thema aber nicht in Form einer Programmmusik behandelt wird. Als Motto dient der Choral „Der Tag mit seinem Lichte“, der sich in J. S. Bachs Gesängen zu Schemellis Gesangbuch findet.

Die Sonate ist in strenger Zwölftontechnik gearbeitet und folgt einem klassischen Formmodell:
I. Sonatenhauptsatz mit eingeschobenem Adagio
II. Langsamer Satz mit eingeschobenem Scherzo
III. Fuge und Choral

Aufführungsdauer 38 Minuten

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Im Atemdunkel (2008)

12 Variationen über Gedichte von Mirjam Westphalfür hohe Singstimme und Klavier (2008)

Der Liederzyklus versucht, emotionalen Ausdruck mit strenger Struktur zu verbinden.
Das Werk ist in Zwölftontechnik gearbeitet und verwendet außerdem komplexe 
motivische und spiegelnde Strukturen.

Aufführungsdauer 25 Minuten

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Aus der Pressestimme der Uraufführung 

Die Pianistin Mirjam Westphal schrieb ihr dichterisches Gebilde „Im Atemdunkel“ in einem Duktus, der auch auf Paul Celan verwies, verrätselt, mit mystischen Fragmenten ornamentiert, der aber doch einfühlbar und verstehbar blieb auch dank seiner sprachlichen „Wucht“.

 Ralph Nickles vertonte es mit den raffiniert angewendeten Mitteln der expressiven Zwölftontechnik und fand dabei die künstlerisch angemessene, ja perfekte Form. Die Performance im Kulturzentrum durch Theresia Wertenson und den Komponisten war die Uraufführung dieses Werkes. Die zwölf Variationen über schmerzvolle, tränenreiche Liebeserfahrung, Entfernen und Näherung unter dem textlichen Cantus firmus des „Vogels“ waren von starker Eindrücklichkeit, die der Sänger makellos vortrug – und die Pianistin mit sensibler Empathie begleitete. Bewundernswerter Zwischenapplaus vor der Pause für dieses Stück, das für den Berichterstatter den Höhepunkt des Abends bildete.


Liturgische Musik zu Gottesdiensten der Christengemeinschaft (2007)

18 vierteilige Orgelstücke für alle Festeszeiten (2007)
St. Michael (Zwölftöniges Konzertstück für Orgel, 1994)

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Streichquartett „O Lamm Gottes unschuldig“ (1989)

Das einsätzige Streichquartett „O Lamm Gottes unschuldig“ bedient sich spätromantisch-expressiver Klangfarben und erinnert an Wagnersche Harmonik.

Aufführungsdauer 15 Minuten


Suite für zwei Instrumente  (1987)

Prélude, Allemande, Courante, Sarabande, Menuet, Gigue
Die bereits 1987 entstandene Suite parodiert barocke Formen (z. B. Englische Suiten oder Violin-Partiten von Bach) und kann auf beliebigen Melodieinstrumenten gespielt werden (Blockflöten, Streicher).
Die Uraufführung fand erst 2008 in einem Konzert durch „Le corde sonanti“ statt.

Originalfassung für zwei Blockflöten
Transposition für Traversflöten, Violoncelli oder Bratschen (bevorzugt Barockinstrumente)

Aufführungsdauer 20 Minuten

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