Musikwissenschaft und Orgelbau / Orgelkunde


Vorträge, Kurse und Seminare Musik und Musikwissenschaft
Orgelführungen in Ostfriesland und Oldenburg

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der phänomenologischen Betrachtungsweise musikalischer Erscheinungen und der Einbeziehung philosophischer und anthroposophisch-geisteswissenschaftlicher Hintergründe.

Sie können fortlaufende Kurse (z. B. Abend- oder Wochenendseminare), Kompaktseminare (Tagesseminare) und auch einzelne Vorträge oder Werkeinführungen buchen.
Inhalt und Umfang der Veranstaltung kann jederzeit nach Ihren Wünschen gestaltet werden.

Mögliche Themen sind beispielsweise:

  • Einführung in die Musikgeschichte in vier „Semestern“
  • Geschichte der Oper
  • Orgelkunde
  • Komponistenportraits und Werkbesprechungen
    (Bach, Schubert, Wagner, Strauss u. a.)
  • Musiktheorie (auch als Prüfungsvorbereitung)
  • Orgelführungen in Ostfriesland und Oldenburg (nach Absprache)

Bisherige Kursorte waren u. a.:

  • Abendakademie Mannheim
  • Volks- und Fachhochschule und Festspielhaus Worms
  • Musikschule Bochum
  • Musikschule Erlenbach am Main (Prüfungskurs D3)
  • Freie Tagungsstätten und Vortragsorte in ganz Deutschland

Publikationen

Orgelinventar der Krummhörn und der Stadt Emden
Historische Dokumentation (1996), 670 Seiten, 118 Abbildungen, Verlag H. M. Hauschild

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Uttum

Das Ems-Dollart-Gebiet gehört zu den orgelreichsten Landschaften der Welt. Die Krummhörn ist der einzige geographisch eng begrenzte Raum, in dem Instrumente aus nahezu allen Perioden des Orgelbaus seit der Spürgotik erhalten und spielbar sind. Die Stadt Emden weist eine bedeutende Orgelkultur auf, die vor allem in der Renaissance ihre Blüte erlebte.

Im Orgelinventar sind alle bekannten schriftlichen Quellen zur Orgelgeschichte dieser Region im originalen Wortlaut veröffentlicht. In der Einleitung des Buches wird die Quellenlage beschrieben, der bisherige Forschungsstand zusammengefasst und die zum Thema erschienene Literatur verzeichnet. In einer ausführlichen Darstellung wird gezeigt, wie die kulturelle, politische und kirchliche Entwicklung den Orgelbau der Region beeinflusste.

Alle heute noch vorhandenen Orgeln werden knapp beschrieben. Ausführliche Indices und Übersichten ermöglichen das Auffinden von Daten unter verschiedenen Gesichtspunkten. Im Fototeil finden sich Facsimilia einiger ausgewählter Dokumente und Aufnahmen aller Instrumente der Region.

Wegen seiner inhaltlichen Bandbreite ist das Orgelinventare sowohl für den professionellen Organologen und Historiker als auch für den interessierten Laien und Touristen, der zudem einen Überblick über die Landesgeschichte und Hinweise auf lohnenden Reiseziele erhält, von großem Nutzen.

 

Samuel Scheidt: Tabulatura nova 1624 I-III
hrsg. v. Harald Vogel, Breitkopf & Härtel
Übersetzung der lateinischen Texte

 

Schülerduden Musik
Dudenverlag 2000
Ausgewählte Artikel und Sonderartikel zu „Oper“, „Sinfonie“ und „Romantik“


Orgelkunde

19f

Von 1992 bis 1995 arbeitete ich an meiner Promotion (Orgelinventar der Krummhörn und der Stadt Emden) und beschäftigte mich in dieser Zeit intensiv mit Fragen des historischen Orgelbaus.
In der Werkstatt von Stephan Heberlein konnte ich praktische Erfahrungen sammeln (Projekte in Großwolde, Florenz und Windhoek).
Bei Prof. Harald Vogel (Norddeutsche Orgelakademie) bildete ich mich außerdem in Fragen der historischen Aufführungspraxis fort.

Während und nach meiner Promotion war ich regelmäßig als Berater und Gutachter in Orgelbaufragen tätig, u. a.  in Gemeinden der Christengemeinschaft (Bremen, Hamburg, Schloss Hamborn, Freiburg, Frankfurt).
Ich war außerdem an der Konzeption der Orgeln in den ev.-luth. Gemeinden in Klingenberg am Main (http://www.ev-trinitatisgemeinde.de/kirchen/kirchen_trinitatis-kirche.htm) und Kleinheubach ( http://www.abenteuer-orgel.de/Geschichte.htm) beteiligt.
Lesen hier die Pressestimme des Einweihungskonzertes der Orgel in Klingenberg am Main.