Kompositionen

Ich freue mich über Ihr Interesse und über mögliche Aufführungen.
Die Aufnahmen werden im Laufe des April 2026 auf youtube zur Verfügung gestellt.


Charmes d’une nuit de lune Zauber einer Mondnacht (2025)
Suite für Flöte und Klavier
Variationen über Motive aus „Tristan und Isolde“

Uraufführung am 15.11.2025 in Oldenburg mit Ralf Ziegler (Flöte)
Anhören und Mitlesen auf youtube

Aufführungsdauer 45 Minuten
Gema-Werknummer 42693414
Notenausgabe: 38.-

Der Suite in neun Sätzen liegt als poetische Idee der Weg vom Dunkel ins Licht zugrunde. In Novalis’ „Hymnen an die Nacht“ und Richard Wagners „Tristan und Isolde“ wird diese Entwicklung scheinbar gegensätzlich als „Weg in die Nacht“ beschrieben. Das Bild des Mondlichts steht für diesen inneren Weg.
Der musikalische Stil orientiert sich an den Klängen des französischen Impressionismus, weshalb ein französischer Titel gewählt wurde.

Aufgrund der bildhaften Titel könnte man die Suite als eine Folge von Charakterstücken bezeichnen, die Naturstimmungen zum Inhalt haben.
Andererseits kann man die Sätze auch auf seelische Stimmungen beziehen wie Ernst, Freude, Ehrfurcht, Sehnsucht, Beunruhigung…
Es ist aber auch möglich, sich eine Handlung nach der Art eines Märchens vorzustellen: Nach einem abendlichen ausgelassenen Fest nimmt ein Wanderer Abschied von der Welt. Er betritt einen verzauberten Wald und begegnet dort phantastischen Wesen und Naturkräften (Erde, Wasser, Feuer, Luft). Nach bestandenen Prüfungen erreicht er schließlich das silberne Licht des Mondes und gelangt so zum eigentlichen Ziel seiner Reise.

Das Thema der neun Variationen wird zu Beginn des ersten Satzes vorgestellt. Auf die Melodie des Themas, das frei nach dem Liebesduett aus „Tristan und Isolde“ gestaltet ist, lässt sich der Text der 5. „Hymne an die Nacht“ des Novalis singen. Als weiteres Thema taucht eine Stelle aus „Tristan und Isolde“ auf: „Das Sehnen hin zur heil’gen Nacht, wo urewig, einzig wahr, Liebeswonne ihm lacht.“
Die einzelnen Sätze sind vielfältig motivisch, über Zitate und Harmoniefolgen verknüpft, was in der Notenausgabe genauer erklärt wird.


Musik zum Traumlied des Olav Åsteson (2025 – 2021)

Fassung des Liedes für Gesang und Querflöte; Übersetzung von Siegfried Gehlhaar (2021)
Vor- und Nachspiel für Orgel (2025); Fassung für Orgel und Gesang
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Trio für Violine, Viola und Klavier (Herbst 2010)
„Iona-Trio“

Uraufführung im Dezember 2011 in der Sophienkirche Frankfurt mit
Angelika Boller, Andrea Traxler und Ralph Nickles.
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Aufführungsdauer 42 Minuten
Gema-Werknummer 42937580
Notenausgabe: 38.-

Freitonales Trio in fünfsätziger symphonischer Anlage über Motive aus dem Buch Jona
mit Variationen über ein Thema aus „Moses und Aron“ von A. Schoenberg.

Komplettfassung als „Oratorium“ für Klaviertrio, Sprechchor und zwei Solosprecher.
Dramatisierte Fassung des Buches Jona, angelehnt an die Übersetzung Martin Bubers
und erweitert mit Texten von R. M. Rilke.


Markus-Passion (2009)

für vierstimmigen Chor, Solistenquartett und Orgel
über die Abendmahlshymne des Novalis („Wenige wissen das Geheimnis“).

Uraufführung am 28.03.2010 in der Sophienkirche Frankfurt, Wiederholung 2011
Zweite Aufführung am 02.04.2011 
in der Auferstehungskirche Traunstein 
(Leitung: Ulrike Ruf).
Anhören und Mitlesen (Schlusschor) auf youtube

Aufführungsdauer 65 Minuten
Gema-Werknummer 42937587
Ausgabe (Partituren und Chorstimmen) auf Anfrage


Sonate für Klavier (2009)
Der Tag mit seinem Lichte“

Uraufführung 2009 in Frankfurt
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Der Sonate liegt als inhaltliches Motiv der Ausgleich von Bewegung und Ruhe, Tag und Nacht, Leben und Tod zugrunde.
Der Choral „Der Tag mit seinem Lichte“, der sich in J. S. Bachs Gesängen zu Schemellis Gesangbuch findet, dient als Motto.

Die Sonate ist in strenger Zwölftontechnik gearbeitet und folgt einem klassischen Formmodell:
I. Sonatenhauptsatz mit eingeschobenem Adagio
II. Langsamer Satz mit eingeschobenem Scherzo
III. Fuge und Choral

Aufführungsdauer 38 Minuten
Gema-Werknummer 42937594
Notenausgabe: 23.-


Im Atemdunkel (2008)
12 Variationen über Gedichte von Mirjam Westphal
für hohe Singstimme (Tenor) und Klavier

Uraufführung am 08.02.2009 in Traunstein mit Theresia Wertenson
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Der Liederzyklus versucht, emotionalen Ausdruck mit strenger Struktur zu verbinden.
Das Werk ist in Zwölftontechnik gearbeitet und verwendet außerdem komplexe 
motivische und spiegelnde Strukturen.

Aufführungsdauer 25 Minuten
Gema-Werknummer 42937595
Notenausgabe (2 Exemplare): 33.-

Aus der Pressestimme der Uraufführung 

Die Pianistin Mirjam Westphal schrieb ihr dichterisches Gebilde „Im Atemdunkel“ in einem Duktus, der auch auf Paul Celan verwies, verrätselt, mit mystischen Fragmenten ornamentiert, der aber doch einfühlbar und verstehbar blieb auch dank seiner sprachlichen „Wucht“.

 Ralph Nickles vertonte es mit den raffiniert angewendeten Mitteln der expressiven Zwölftontechnik und fand dabei die künstlerisch angemessene, ja perfekte Form. Die Performance im Kulturzentrum durch Theresia Wertenson und den Komponisten war die Uraufführung dieses Werkes. Die zwölf Variationen über schmerzvolle, tränenreiche Liebeserfahrung, Entfernen und Näherung unter dem textlichen Cantus firmus des „Vogels“ waren von starker Eindrücklichkeit, die der Sänger makellos vortrug – und die Pianistin mit sensibler Empathie begleitete. Bewundernswerter Zwischenapplaus vor der Pause für dieses Stück, das für den Berichterstatter den Höhepunkt des Abends bildete.


Lobe den Herren (Choralbearbeitung) (1998)

Spätromantisch-humorvolle Bearbeitung anlässlich einer Trauung
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Streichquartett „O Lamm Gottes unschuldig“ (1989)

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Das einsätzige Streichquartett „O Lamm Gottes unschuldig“ bedient sich spätromantisch-expressiver Klangfarben und erinnert an Wagnersche Harmonik.

Aufführungsdauer 15 Minuten
Gema-Werknummer 42938035
Notenausgabe: 23.-


Suite für zwei (Barock-)Instrumente  (1987)
Prélude, Allemande, Courante, Sarabande, Menuet, Gigue

Originalfassung für zwei Blockflöten
Transposition für Traversflöten, Violoncelli (Viola da Gamba) oder Bratschen
(andere Instrumente auf Anfrage)

Die Uraufführung fand erst 2008 in einem Konzert durch „Le corde sonanti“ in Frankfurt statt.
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Aufführungsdauer 20 Minuten
Gema-Werknummer 42938037
Notenausgabe (2 Exemplare): 23.-

Die bereits 1987 entstandene Suite parodiert barocke Formen (z. B. Englische Suiten oder Violin-Partiten von Bach) und kann auf beliebigen Melodieinstrumenten gespielt werden.


Konzert für Sopranblockflöte und Orgel (1983)

Avantgardistisches Konzert, größtenteils in graphischer Notation.

Anhören und Mitlesen des 3. Satzes auf youtube

Aufführungsdauer 25 Minuten


Liturgische Musik


Musik zu Gottesdiensten der Christengemeinschaft (2007)

18 vierteilige Orgelstücke für alle Festeszeiten (2007)
St. Michael (Zwölftöniges Konzertstück für Orgel, 1994)

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Gemeindelieder für die Christengemeinschaft in Japan


Musik zur Priesterweihe der Christengemeinschaft (2019)

Fünfsätzige Musik für Violoncello und Orgel, Uraufführung im März 2019 in Hamburg.
Informationen stelle ich auf Anfrage gerne zur Verfügung.